Sportunterricht


Liebe Eltern,

die Sportlehrer/innen unserer Schule bitten Sie dringend darauf zu achten, dass aus Sicherheitsgr√ľnden das Tragen von Schmuck (Ohrstecker, Ohrringen, Halsketten, Armb√§ndern, Ringen, Uhren...) in den Sportstunden nicht gestattet ist.

Schmuck und Wertgegenst√§nde werden nicht von Lehrkr√§ften aufbewahrt, sondern m√ľssen von den Sch√ľlern selbst (z.B. in der Sporttasche) aufbewahrt werden.
Sport
Ausz√ľge aus Verwaltungsvorschriften √ľber die Wahrnehmung der F√ľrsorge- und Aufsichts¬≠pflicht im schulischen Bereich (VV-Aufsicht-VVAUFs) vom 08.Juli 1996 zuletzt ge√§ndert
durch Dritte Verwaltungsvorschriften zur √Ąnderung der VV-Aufsicht vom 13. April 2004

Anlage 1:
Sicherheit beim Unterricht im Fach Sport


1.
Sportunterricht soll nur von Lehrkr√§ften erteilt werden, die die erforderliche Qualifikation daf√ľr besitzen (Erste Staatspr√ľfung oder Lehrbef√§higung im Fach Sport als Diplomlehrer f√ľr Sport oder Diplomsport¬≠lehrer) und eine Grundausbildung in Erster Hilfe absolviert haben. Sportunterricht in den Jahrgangsstu¬≠fen 1 bis 10 darf auch von Lehrkr√§ften erteilt werden, die eine Grundausbildung in Erster Hilfe absolviert haben und denen vom staatlichen Schulamt nach Pr√ľfung ihrer fachlichen Voraussetzungen die Ge¬≠nehmigung dazu erteilt wurde, wenn Lehrkr√§fte mit einer Lehrbef√§higung im Fach Sport nicht zur Ver¬≠f√ľgung stehen.

2.
Die Lehrkraft soll die √úbungsst√§tten als erste betreten und als letzte verlassen, um einen Missbrauch der Sportger√§te und Sportanlagen auszuschlie√üen. Ausnahmen sind m√∂glich, wenn die Beschaffenheit der √úbungsst√§tte dieses zul√§sst und eine Gef√§hrdung von Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern nicht zu erwarten ist.

3.
Ger√§te und √úbungsst√§tten sind von der Lehrkraft vor der Benutzung auf ihre Betriebssicherheit zu √ľber¬≠pr√ľfen. Nicht betriebssichere Ger√§te und √úbungsst√§tten d√ľrfen nicht benutzt werden und sind als solche zu kennzeichnen. M√§ngel sind unverz√ľglich der Schulleitung anzuzeigen.

4.
Die Lehrkraft hat daf√ľr zu sorgen, dass die Gro√üger√§te (Pferd, Bock, Barren, Schwebebalken, Reck) nach der Benutzung auf ihre niedrigste H√∂he gestellt und in einem betriebssicheren Zustand abgestellt werden. Wurfger√§te, insbesondere Kugeln, Speere und Wurfb√§lle sind unter Verschluss zu halten und nur unter Aufsicht der Lehrkraft zu nutzen.

5.
Lehrkr√§fte sowie Sch√ľlerinnen und Sch√ľler haben w√§hrend des Unterrichts sportgerechte Kleidung zu tragen. Gegenst√§nde, die beim Sport behindern oder zu Verletzungen f√ľhren k√∂nnen, insbesondere Uhren, Ringe, Ketten, Armb√§nder, Ohrringe, Anstecker oder Piercing sind vor dem Beginn des Unterrichts ab¬≠zulegen. Die Sportlehrkraft kann im Einzelfall Ausnahmen zulassen, wenn sie nach der Art und Be¬≠schaffenheit des Schmuckgegenstandes sowie der ausge√ľbten Sportart das Verletzungsrisiko als ge¬≠ring einsch√§tzt oder sich die Verletzungsgefahr auf andere Weise, bei Ohrsteckern oder Piercing bei¬≠spielsweise durch √úberkleben mit Pflaster, minimieren l√§sst. Lange Haare sind so zusammenzustecken, dass eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist. Alle Sch√ľlerinnen und Sch√ľler, die Brillen tragen, sollen auf die Zweckm√§√üigkeit des Tragens einer Sportbrille hingewiesen werden. Die Teilnahme am Sportunterricht kann nach einer Belehrung auch ohne eine Sportbrille gestattet werden.

6.
Es sind nur √úbungen durchzuf√ľhren, die dem individuellen Leistungsverm√∂gen der Sch√ľlerinnen und Sch√ľler entsprechen. Bei der Unterrichtung von Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern mit Behinderungen sind Anweisungen und Hinweise von √Ąrzten und Therapeuten zu ber√ľcksichtigen.

7.
Hilfestellung ist dann erforderlich, wenn

a.
die √úbung mit einer besonderen, durch Hilfestellung abwendbaren Gefahr verbunden ist oder

b.
der Leistungsstand der Sch√ľlerin oder des Sch√ľlers dies erforderlich macht.
Sicherheitsstellung ist bei allgemein schwierigen √úbungen stets zu leisten.

8.
Hilfe- und Sicherheitsstellung k√∂nnen von Lehrkr√§ften oder von zuverl√§ssigen und k√∂rperlich geeigneten Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern gegeben werden. Die Lehrkraft ist f√ľr deren sorgf√§ltige Auswahl und Ein¬≠weisung verantwortlich.

9.
Beim Unterricht in Gruppen soll sich die Lehrkraft dort aufhalten, wo das Gefahrenmoment am gr√∂√üten ist. Die Lehrkraft √ľbernimmt bei besonders gef√§hrlichen √úbungen, insbesondere am Hochreck, Hoch¬≠barren, Trampolin und an den Ringen, selbst die Hilfe- oder Sicherheitsstellung.

10.
Sind die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler zu eigenverantwortlichem Sporttreiben in der Lage und daran ge¬≠w√∂hnt, so k√∂nnen einzelne Gruppen im Rahmen der inneren Differenzierung auch ohne st√§ndige Be¬≠aufsichtigung selbstst√§ndig √ľben. Die Lehrkraft beh√§lt die Gesamtverantwortung.
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